Joachim Löw plant Konsequenzen nach dem kritischen Interview von Captiano Ballack
Ist die DFB-Elf bald ohne Capitano? Joachim Löw zitiert den DFB-Kapitän Michael Ballack nach seinem kritischen Interview gegenüber der FAZ zu einem Gespräch nach Deutschland, eventuell droht ihm sogar der Rauswurf aus der DFB-Elf. Michael Ballack, wäre dann der zweite Spieler der unter Joachim Löw aus der Nationalmannschaft fliegt, vor ihm wurde erst vor wenigen Wochen Kevin Kuranyi vom Bundestrainer rausgeworfen, nachdem dieser sich ungemeldet in der Halbzeit des WM-Qualifikationsspieles gegen Russland aus dem Dortmunder Signal Iduna Park entfernt hatte. Michael Ballack kritisierte in letzter Zeit die DFB-Führung von Bundestrainer Joachim Löw und Team-Manager Oliver Bierhoff, die unter anderen unfair gegenüber manchen Spielern vorgehen, allen voran Torsten Frings, der zuletzt seinen Stammplatz und seine Führungsrolle verlor und nun nur noch ein Ersatzspieler unter vielen ist. Es bleibt zu hoffen das Bundestrainer Löw keinen Fehler macht und Michael Ballack aus der DFB-Elf wirft, denn ohne Ballack hätte die Nationalmannschaft keinen echten Leader mehr in ihren Reihen und welcher der anderen Nationalspieler kann schon von sich behaupten, sich bei Deutschlands Fußballclub Nummer 1, dem FC Bayern München durchgesetzt zu haben um dann in die wohl derzeit beste Liga der Welt, die englische Premier League gewechselt zu sein und sich dort auch bei der Spitzenmannschaft FC Chelsea unter den vielen teuren eingekauften Superstars einen Stammplatz erarbeitet zu haben.
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Es ist beschämend, wie sich Herr Löw verhält. Noch im Frühjahr hat Herr Löw auf Fragen von Journalisten zu einer Rückkehr von Michael Ballack in die Nationalmannschaft sehr zurückhaltende, man kann auch sagen, eierige Antworten gegeben. Was Herr Löw jetzt zeigt, ist ein unwürdiges Verhalten, die die Leistungen von Michael Ballack für die Na-
tionalmannschaft völlig negieren. So kann man sich selbst nurr ins Abseits stellen. Ich habe Herrn Löw bewundert, daß er den Mut hatte, junge Spieler in die Mannschaft aufzunehmen, Aber eine gesunde Mischung ist nicht zu verachten. Herr Löw hat zuletzt Spieler aufgestellt, die nicht gerade mit Superleistungen geglänzt haben. Da wäre es gut gewesen, wenn er M. Ballack aufgestellt hätte und ihm so einen Dank für das bisher Geleistete erwiesen hätte. Aber auf die Art, wie M. Ballack, der sicher nicht der bequemste Spieler für Herrn Löw war und auch seine Meinung gesagt, die nicht immer mit der von Herrn Löw in Übereinklang stand, abserviert ist, kann man nur sagen, daß sich der DFB und mit ihm J. Löw ein Armutszeugnis ausstellt. Herr Löw schafft sich so einen unbequemen Spieler vom Hals und geht gleichzeitig dem Konflikt, den es mit P. Lahm, der ja immer betont hat, die Kapitänsbinde nicht mehr freiwillig hergeben zu wollen, aus dem Weg. Klar, mit Phiilip Lahm kann Herr Löw noch länger zusammenarbeiten und dieser widerspricht wahrscheinlich auch nicht so sehr, wie ein M. Ballack.
Unbestritten hat Herr Löw viel für den deutschen Fußball und mit der Nationalmannschaft erreicht. Aber irgendwie, formt er sich seine Spieler so, wie er sie haben möchte, ohne Widerspruch. Kommt da nicht so ein wenig Selbstherrlichkeit von Herrn Löw ans Tageslicht? Ich glaube, daß außer mir, noch viel Fußballanhänger vom Verhalten des Herrn Löw und dem DFB enttäuscht sind. Herr Löw sollte sich mal in die Lage von Michael Ballack versetzen, der ja nur aufgrund einer sehr schweren Verletzung nicht mehr für die Nationalmannschaft und die WM zur Verfügung stand und sich schwer wieder an frühere Leistungen herankämpfen mußte. Ich glaube nicht, daß es Herrn Löw gefallen würde, wenn er nach seiner guten Arbeit für den DFB so “rausgeschmissen” würde. Er Löw sollte sich für sein Veerhalten einfach nur noch schämen.